Die Grazien BR‑CPEB G 7; H 735; Wq 200.22 GND

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NV 1790, S. 55 [13]
Genre
Secular cantata
Designation of a cantata
unknown purpose
Scoring
Singing voice (high), Keyboard
Entry from the printed cataloguePDF Score

Date of origin, Work history
der Frühfassung (BR-CPEB G 7.1) Anfang Juli 1774
M. Claudius wies nach einem Besuch bei C. P. E. Bach am 11. Juli 1774 in einem Brief an H. W. v. Gerstenberg am folgenden Tag darauf hin: „Ihre Tändelei, die Grazien, wird komponiert. Haben Sie schon davon gehört?“. J. F. Reichardt schrieb an C. G. Bock am 13. Juli 1774: „Vor einigen Tagen ließ er [C. P. E. Bach] mir auch eine vortrefliche Composition auf Gerstenbergs Grazien hören, die er eben denselben Tag in Musik gesetzt hatte.“. C. P. E. Bach selbst schickte die autographe Partitur mit einem Begleitbrief, datiert vom 14. Juli 1774, an Gerstenberg: „Ihre schönen Grazien sind unter schlechte Hände gerathen. Sie erscheinen hiebey. [...] Haben beykomende 3 Bogen wenigstens etwas gefälliges in sich: so thun Ew. Hochwohlgeb. ihnen die Ehre an, und heben sie, als ein schlechtes Original meiner Handschrift und meines ersten Aufsatzes, auf“.
Möglicherweise nahm C. P. E. Bach die Umarbeitungen, die der späteren Druckfassung (BR-CPEB G 7.2) entsprechen, im Zuge der Vorbereitungen 1774/75 zu der geplanten, dann nicht realisierten Liederausgabe im Rahmen der Cramerschen „Polyhymnia“ vor; in einer Ankündigung vom 20. März 1777 wurde die Kantate von Cramer explizit erwähnt: „Die neue von den Cantaten ist, die Grazien aus Gerstenbergs Tändeleyen“. Schließlich erschien sie Ende 1788 zum Beschluss der „Neuen Lieder-Melodien“ BR-CPEB H 38.
Comment
BR-CPEB G 7.1: Frühfassung
BR-CPEB G 7.2: Druckfassung

Libretto
Heinrich Wilhelm v. Gerstenberg (1737–1823), „Tändeleyen“, Leipzig 1759, S. 50–53
Link to lyrics

Original sources
D-Bsa SA 1689, Faszikel 1an - 42an [z. T. Originaldrucke] [Score]
Additional sources
D-LEm Becker III.4.30 [Druck] [Score]

Edition
Literature
Engelke 1927, S. 433f.
Miesner 1929, S. 40f.
Busch 1957, S. 195
Grützner 1997
Youngren 2003, S. 362–377 (mit Faksimile des Originaldrucks)

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