Klopstocks Morgengesang am Schöpfungsfeste BR‑CPEB G 1; H 779; Wq 239

Secular cantata (unknown purpose)


Scoring
S*, 2 S, T, B; 2 Fl trav, 2 Vl, 2 Va, Bc
Work history
EZ 1783; am 25. Dezember 1782 wurde die Vertonung des „Morgengesangs am Schöpfungsfeste“ durch C. P. E. Bach angekündigt. Der genaue Zeitpunkt seiner Fertigstellung ließ sich bislang nicht ermitteln. Als Terminus ante quem dient der 4. November 1783. In einem auf diesen Tag datierten Brief an J. G. I. Breitkopf teilte C. P. E. Bach mit: „Ich habe einen schönen Morgengesang aufs Schöpfungsfest von Klopstocken componirt. Den will man, so bald es seÿn kan gedruckt sehen“. Laut Cramer 1783 war er vor dem 15.11.1783 bereits aufgeführt worden. Datum und Anlass bleiben jedoch unklar. Die erste nachgewiesene öffentliche Aufführung fand am 28. Dezember 1783 im Rahmen eines Konzerts des Medizinischen Armeninstituts in der Handlungsakademie in Hamburg statt, in dem darüber hinaus noch J. A. Hasses „Piramo und Tisbe“ und Terzette für Waldhorn gespielt wurden. Am 31.12.1783 sandte Bach Breitkopf die Stichvorlage zu.
Der ursprünglich für das Ende der Ostermesse 1784 angekündigte Erscheinungstermin des Partiturdrucks mit Klavierauszug verschob sich mehrfach. Deshalb wurde auch die Pränumeration verlängert. Schließlich erhielt Bach seine Exemplare am 30. September 1784 von Breitkopf. Bereits eine Woche zuvor war der Druck erschienen. Am 1. Oktober 1784 erklang der Morgengesang im Concert der Musikliebhaber in Berlin erstmals außerhalb Hamburgs.
Early performances
, Hamburg
Konzert des Medizinischen Armeninstituts in der Handlungsakademie, Hamburg
, Berlin
Concert der Musikliebhaber
Other catalogues
Kat. CPEB NV 1790, S. 55 [3]: „Klopstocks Morgengesang am Schöpfungsfeste. | H. 1783. Mit Flöten.“
(in: „Sing-Compositionen. | Gedruckte Sachen.“ (S. 54f.))
Comment
Die bei Bossler und Artaria erschienenen Klavierauszüge wurden von C. P. E. Bach nicht autorisiert.
Lyrics
Friedrich Gottlieb Klopstock (1724–1803), entstanden 1782.
Die C. P. E. Bachsche Textversion entspricht einer im privaten Zirkel verteilten handschriftlichen Überlieferung. Erstmals abgedruckt in Cramer 1783 (15.11.1783), S. 1117–1119.
Link to lyrics
Edition
CPEB:CW VI/4, S. 1 (Bertil van Boer, 2010) – Critical report (2010), S. 134
Literature
Bitter 1868, Bd. 2, S. 83–89; Schwab 2001; Harasim 2010, S. 303
Original sources
A-Wn SH C. P. E. Bach 61 [Originaldruck]
A-Wn SH C. P. E. Bach 62 [Originaldruck]
D-Bsa SA 266, Faszikel 1 [Originaldruck]
D-Bsommer Mus.ms. Bach C.P.E. 3
Additional sources
A-SF XVII 46
D-BDk 10
D-BLAbk LAW Pa BlB 414-1
D-BNba BH 93
D-BO 89
D-Bsa SA 266, Faszikel 2
D-Bsa SA 266, Faszikel 3
D-Bsa SA 266, Faszikel 4
D-Bsa SA 266, Faszikel 5
D-B Mus.ms. Bach St 183, Faszikel 1
D-B Mus.ms. Bach St 183, Faszikel 2
D-B Mus.ms. Bach St 183, Faszikel 3
D-B Mus.ms. Bach St 183, Faszikel 4
D-B Mus.ms. Bach St 183, Faszikel 5
D-B Mus.ms. Bach St 183, Faszikel 6
D-CEp B 3
D-GBR A 6
D-Hmb A-not 96.69
D-KNu K 16a/6278
D-LEb Kulukundis II.3 Wq 239(3) (Depositum im Bach-Archiv)
D-LEb Rara II, 300-D [Originaldruck]
D-LÜh Mus. A 28ab
D-OLH Mus. arch. B. 1:2
D-W Cod. Guelf. 10 Mus. Hdschr.
GB-Lcm MS 22
LV-Lstk Libauer Cantorat No: 92
Static URL
https://www.bach-digital.de/receive/BachDigitalWork_work_00002256
Export format
[PDF] [XML] [MEI] [JSON-LD]
gnd
300202229
Last changed
2020-11-17 : 08:19:19