unknown composer

Messe in G (Kyrie/Gloria) BWV Suppl 2, S. 659; BWV Anh. 167; BNB I/An/3

Genre
Mass
Scoring
choir I: SATB, violin I, violin II, viola I, viola II, violone
choir II: SATB, oboe I, oboe II, oboe III, taille, violone,
basso contino

Date of origin, Work history
unbekannt
Anonym überlieferte, festlich besetzte doppelchörige Messe.
P. Wollny (BJ 2015) schlägt Christoph Bernhard, Johann Philipp Krieger oder David Pohle als mögliche Komponisten vor und bringt das Werk mit einer Weimarer Aufführung 1713 zur Einweihung der Jacobskirche in Verbindung, die vielleicht J. S. Bach in Vertretung des erkrankten Kapellmeisters Drese geleitet haben könnte.
Die Partiturabschrift aus J. S. Bachs Notenbibliothek wurde aber erst in den 1730er Jahren von Bach selbst und seinem Kopisten Heinrich Wilhelm Ludewig erstellt (D-B: P 659).
Comment
1761 wurde die Messe erstmalig J. S. Bach zugeschrieben (Katalog Breitkopf) und 1805 als Werk J. S. Bachs ediert (Herausgeber J. G. Schicht).
Spitta und Dörffel zufolge enthielt der schon Ende des 19. Jahrhunderts kaum mehr lesbare Kopftitel der Partiturabschrift den Zusatz "d L" (Hinweis auf den Komponisten?)

Original sources
D-B Mus.ms. Bach P 659 [Score]
Additional sources
D-B Am.B 4 [Score]
D-B Am.B 4a [Score]
D-B Mus.ms. Bach P 660 [Score]
DK-A R 141 [Score and part(s)]
Privatbesitz Antiquariat H. Baron (GB-London), BWV Anh. 167 [Score]
Verschollen Sing-Akademie BWV Anh. 167 [Score]

Edition
Literature
P. Wollny, in: BJ 2015, S. 132f.

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2023-01-31 : 04:59:09