Berlin, Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz

D-B Mus. ms. Bach St 399, Faszikel 2



Werkverzeichnis:
BWV / Bach-Werke-VerzeichnisBWV 111
Link zu Werken:
BWV 111

Schreiber:
Nacke, Johann Georg (1718–1804)
Penzel, Christian Friedrich (1737–1801)GND
Schreiber, detailliert:
Titelumschlag: C. F. Penzel
Stimmen: J. G. Nacke
Datierung:
nach 1755/60

Quellentyp:
Stimme/Stimmen, Einzelhandschrift im Konvolut
Umfang, Format (in cm):
12 Blätter + Titelumschlag, 35,5 x 22 cm; Titelumschlag: 34,5 x 41 cm
Entstehungszeitraum:
2. Hälfte des 18. Jahrhunderts (ca. 1760–1789)
Provenienz/Besitzer:
J. G. Nacke - C. F. Penzel - J. G. Schuster - F. Hauser (1833) - J. Hauser (1870) - BB (jetzt Staatsbibliothek zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz) (1904)
WZ-Beschreibung:
Titelumschlag: a) gekröntes Kursivmonogramm (JWS?) mit flacher Krone; b) AD
Stimmen: a) Tannenbaum mit Zierwurzel; b) GEIPEL
Vorlage:
PL-Kj Mus. ms. Bach P 880
Bemerkungen:
Vorhandene Stimmen: S, A, T, B, Violino I, Violino I - Beginn von Satz 4 auf der Rückseite des Titelblatts der Dubletten [Faszikel 1], Violino II, Viola, Organo (transponiert und beziffert)
Nacke griff bei der Anfertigung seines Stimmensatzes in die Vorlage ein, um die Kantate an die Aufführungsbedingungen in Oelsnitz anzupassen: In Satz 4 wies er die Tenorstimme dem Sopran und die Altstimme dem Bass zu.
Oboenstimmen von Nackes Hand sind nicht erhalten. Da aber die Oboen in Satz 1 obligat geführt werden, andere Kantaten des 2. Jahrgangs mit von Nacke kopierten Oboenstimmen überliefert sind und zudem die Oboen auf dem von Penzel angefertigten Titelumschlag erwähnt werden, dürften diese Stimmen einst existiert haben und erst später verloren gegangen sein.

Quellenbeschreibung in NBA, Kritischer Bericht:
I/6, S. 44f.

Reproduktionen im Bach-Archiv:
QK A II 111/1 (Xerox)
QK-Gö D-B St 399 (Xerox)
Statische URL
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