Hilfe

Allgemeine Hinweise zum Aufbau und zur Benutzung des Portals "Bach digital".

Ergänzende Hilfestellung mit vielen Beispielen für Suchmöglichkeiten erhalten Sie auch direkt in den jeweiligen Suchmasken am Ende einer jeden Eingabezeile unter dem Fragezeichen-Icon.

Digitale Bibliotheken

Die digitalen Bibliotheken bieten zu bestimmten, z. B. unter überlieferungsgeschichtlichen Aspekten zusammengestellten Quellen hochauflösende Scans an, die über den entsprechenden Quellen-Datensätzen als Thumbnails anzuwählen sind. Im Bestand der einzelnen Bibliotheken kann über die Suchmasken der jeweiligen Schnellsuchen recherchiert werden. Hinweise zur Benutzung wie auch ausführlichere Informationen zu den einzelnen digitalen Bibliotheken finden Sie jeweils dort. Für eine komplexere Recherche, bei der verschiedene Auswahlparameter (z. B. Provenienz + Entstehungszeitraum oder Schreiber + Wasserzeichen) miteinander kombiniert werden können, nutzen Sie die "Detailrecherche", wobei über die Eingabezeile "Projekt" die entsprechende digitale Bibliothek im Pulldown-Menü ausgewählt werden kann. Jede digitalisierte Handschrift ist in "Stapel" unterteilt, die jeweils mehrere Blätter dieser Handschrift umfassen, in denen über die Navigation geblättert werden kann. Bei Partituren, ist die einzelne Quelle in Sätze unterteilt (z. B. 1. Sinfonia, 2. Recitativo, 3. Aria etc.). Zu jedem Bild gibt es eine Beschriftung, die die jeweils abgebildete Seite und den entsprechenden Taktbereich angibt (z. B. Blatt 5r, Takt 24-47). Bei Stimmsätzen bildet jede Stimme einen eigenen "Stapel" von Blättern (z. B. Sopran 1, Sopran 2, Tenor, Trombone 1 etc.). Hier gibt die Beschriftung den/die jeweiligen Schreiber der Stimme an. Die Scans können über zwei verschiedene Viewer auf unterschiedliche Weise angesehen werden: einmal als Ganzseitenansicht im DFG-Viewer und als Detailansicht im Zoomify-Viewer.

Über den DFG-Viewer können Sie auch einzelne Seiten ausdrucken, indem Sie die Seite zuvor downloaden (Klicken auf die rechte Maustaste, dann im Menü "Speichern unter" auswählen).

Werkverzeichnisse

Auf der Basis des Bach-Werke-Verzeichnisses (BWV) von Wolfgang Schmieder (Thematisch-systematisches Verzeichnis der musikalischen Werke von Johann Sebastian Bach. BachWerke-Verzeichnis, herausgegeben von Wolfgang Schmieder, Leipzig 1950) steht hier ein vollständiges Werkverzeichnis aller Kompositionen J. S. Bachs zur Verfügung. Weitere Werkverzeichnisse wie z. B. das Helm-Verzeichnis der Werke C. Ph. E. Bachs, das Warburton-Verzeichnis der Werke von J. Chr. Fr. Bach u. a. sind im Aufbau begriffen und stehen teilweise zur Verfügung (siehe Menüpunkt "Literatur"). Unter dem Menüpunkt "Werkverzeichnisse" finden Sie die Schnellsuche, die Ihnen die Suche nach WVZ-Nummer, Titel, Gattung oder Bestimmung des Werkes ermöglicht. Für komplexere Suchen (z. B. Besetzung, Entstehungszeit oder auch nach einzelnen im Vokaltext vorhandenen Wörtern oder Wortfolgen) benutzen Sie bitte die Detailsuche. Die Datensätze zu den einzelnen Werken von J. S. Bach (und zukünftig auch von anderen komponierenden Mitgliedern der Bach-Familie) enthalten folgende Informationen (so weit vorhanden):

  • vollständige Texte der Kantaten
  • genaue vokale und instrumentale Besetzungsangaben
  • Angaben zur Entstehungszeit (soweit möglich unterteilt in eine genaue Datierung bzw. einen ungefähren Entstehungszeitraum)
  • Angaben zum Aufführungsdatum
  • Angaben zu Wiederaufführungen zu Bachs Lebzeiten
  • Angaben zur Bestimmung eines Vokalwerkes (z. B. 3. Sonntag nach Trinitatis, 2. Ostertag, Ratswechsel etc.)
  • bibliographische Angaben wie Verweise auf den Band der "Neuen-Bach-Ausgabe" (NBA) oder andere Ausgaben, in dem die Komposition veröffentlicht ist
  • Verweise auf die Nummerierung in anderen Verzeichnissen
  • Verweise auf Sekundärliteratur ( unter dem Menüpunkt "Literatur" finden Sie die in der Datenbank verwendeten Werkverzeichnisse, Sekundärliteratur, Faksimiles, Auktionskataloge, Periodika etc. einschließlich der dafür eingesetzten Siglen)
  • eine Liste mit Quellen, die dieses Werk enthalten. Diese Quellenangaben fungieren gleichzeitig als Links, über die Sie zum entsprechenden Quellendatensatz gelangen.

Wenn Sie Fragen oder Anmerkungen zum aufgerufenen Datensatz haben, können Sie uns über den am Ende jeder Seite zu findenden Link "Anmerkungen zu diesem Datensatz senden" eine Nachricht schicken, die wir dann schnellstmöglich bearbeiten werden.

Wenn Sie in den Vokaltexten oder aber in den gesamten Datensätzen nach bestimmten Worten und Wortfolgen suchen wollen, nutzen Sie bitte die Freitextsuche

Quellenkataloge

Hier finden Sie eine Datenbank mit vielfältigen Recherchemöglichkeiten der handschriftlichen Überlieferung der Werke J. S. Bachs bis ca. 1850 und den Originaldrucken. Daneben finden Sie auch Beschreibungen von Quellen mit Werken anderer Komponisten, sofern sie zusammen mit Werken Bachs überliefert wurden (Sammelhandschriften). Während der Quellenkatalog zu J. S. Bach bereits alle derzeit bekannten Handschriften erfasst, befindet sich der Katalog mit den Quellen zu den Werken der übrigen Mitglieder der weitverzeigten Bachfamilie erst im Aufbau. Nur ein kleiner Teil der bekannten Quellen ist bislang verzeichnet und die Daten zu den einzelnen Handschriften sind oft noch nicht vollständig. In den Quellenkatalogen können Sie nach Handschriften zu bestimmten Werken, nach Titeln, Bibliothekssignaturen und Schreibern suchen. Je nach Eingabe erhalten Sie Treffer aus dem Bereich der gesamten Bach-Überlieferung (alle Mitglieder, auch J. S. Bach, gelegentlich auch Vorlagekompositionen oder auch Werke, die zusammen mit Bach-Werken im weitesten Sinn überliefert werden). Für komplexere Recherchen verwenden Sie bitte die Detailsuche. Hier ist auch eine kombinierte Abfrage, z. B. nach Schreiber und Provenienz gleichzeitig, möglich. Darüber hinaus finden Sie unter dem Fragezeichen-Icon am Ende einer jeden Eingabezeile der Recherche-Maske weitere Hinweise.

Die Datensätze zu den einzelnen Quellen enthalten, so weit vorhanden, folgende Informationen:

  • zur Bibliothek, in der die Quelle liegt (als RISM-Sigel angegeben: BIBVERZ_2008_10.pdf )
  • zur genauen Bibliothekssignatur
  • zur Art der Quelle (Einzelhandschrift, Sammelhandschrift, Handschrift in Konvolut, Stimmen, Partitur, Klavierauszug)
  • zu den Werken von J. S. Bach oder anderen Komponisten der Bach-Familie, die die Handschrift enthält (in Werkverzeichnis-Nummern als Link angezeigt, über den Sie zum entsprechenden Werkdatensatz gelangen)
  • zum Schreiber der Quelle (wenn Sie eine Schriftprobe des jeweiligen Schreibers ansehen wollen, können Sie die entsprechende Abbildung über die unter dem Menüpunkt "Schriftproben" zu findenden Suchmaske recherchieren)
  • zum Vorbesitzer bzw. Besitzer der Quelle
  • eventuell zur Quelle, die als Vorlage für die Handschrift diente
  • zur Entstehungszeit der Quelle
  • zu den Wasserzeichen, so z. B. zu Ort, Jahreszahl, Papiermacher und Gestaltung (wenn Sie eine Abbildung zu einem bestimmten Wasserzeichen ansehen wollen, können Sie diese über die unter dem Menüpunkt "Wasserzeichen" zu findenden Suchmaske recherchieren)
  • zur Sekundärliteratur zu der Quelle, zu der Provenienz, zu dem Schreiber o.ä.
  • zum Faksimile der Handschrift

Außerdem sind auch alle nachweisbaren Originaldrucke in die Datenbank aufgenommen, da auch sie oft signifikante handschriftliche Eintragungen, Korrekturen oder Ergänzungen enthalten. Sie sind genauso wie die handschriftlichen Quellen durch ihren Fundort aufgeschlüsselt und damit identifizierbar.